Bayerns Killerspielexperten

Der bayrische Innenminister Joachim Herrmann hat sich heute mal wieder als “Experte” geoutet. Wie heise.de berichte, hat sich Herrmann “verwundert” gezeigt, über den Gegenkurs von Junger Union und dem Bund der deustchen katholischen Jugend in Bayern (BDKJ). Beide Jugendverbände sprechen sich gegen ein Verbot von Ego-Shootern aus. Herrmann sagte:”"Ich gehe zugunsten des BDKJ davon aus, dass er nicht weiß, wie brutal und gewaltverherrlichend solche Killerspiele sind.” Diese brutalen Killerspiele seien keine geeignete Freizeitbeschäftigung für junge Menschen, so Herrmann weiter.

Nun nehme ich an, daß die jungen Menschen, von denen Herrmann hier spricht in der Regel sehr viel mehr solcher “brutalen Killerspiele” gesehen, und vor allem auch gespielt haben, so daß sie die Thematik besser beurteilen können als der bayrische Innenminister, der bekennendermaßen von Computer nicht viel Ahnung hat, und vermutlich kaum mehr als  ein paar Screenshots sog. “Killerspiele” gesehen hat, was er auch im Interview zugibt.

Aber solange man was verbieten kann, ist die Welt wohl in Ordnung.

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