Solange noch keine Stoppschilder davor sind, hier eine Linksammlung mit Bombenbauanleitungen und Terror-Manuals:
Archiv für die Kategorie ‘Netz’
AK-Vorrat – AK-Zensur: Quo Vadis?
Auf dem 26C3 gab es einen Workshop des AK-Vorrat und des AK-Zensur. Angekündigt war der Workshop von beiden Gruppen, sodass es zunächst ein bischen Verwirrung gab, wer denn nun eigentlich einen Workshop macht.
Man einigte sich aber schnell, einfach einen gemeinsamen Workshop zu machen, und über die Möglichkeiten der Zusammenarbeit zwischen den AK’s zu diskutieren.
Einig waren sich alle, dass man keinen “Dachverband” will, der von oben herab diktiert, was läuft. Andererseits sehen alle die Notwendigkeit, eine gemeinsame Infrastruktur für netzpolitische Bürgerechtsbewegung zu schaffen.
Dieser Ansatz ist sehr vielversprechend, da angesichts von ELENA und Co. zu erwarten ist, dass bald neue AK’s entstehen werden, um den neuesten Ideen der Bundesregierung zu begegnen.
So könnte es in Zukunft zum Beispiel einen gemeinsamen Verteiler für Presseerklärungen geben, um die Öffentlichkeitsarbeit zu koordiniern und zu verbessern.
Leider musste die Diskussion an diesem Punkt unterbrochen werden, weil in dem Raum schon der nächste Workshop stattfinden sollte. Ich wünsche mir, dass diese Diskussion jenseits des Kongresses fortgesetzt wird.
Das Heise-Gen
Das Leserforum bei Heise.de gehört sicherlich zu den bekanntesten und meistgenutzten Diskusionsforen im deutschsprachigen Internet. Hunderttausende Lesern wühlen sich täglich durch redaktionelle Artikel, und hinterlassen in den Foren Einträge. Von Heise verlinkt zu werden, führt nicht selten zum Auftreten des Slashdot-Effekt auf den betroffenen Seiten.
Andererseits ist das Heise-Forum berüchtigt für seine -nicht gerade ausgeprägte- Diskussionskultur. Der Umgangston ist oft rüde; Polemik und Beleidigungen anderer Teilnehmer durchaus an der Tagesordnung.
So ist es wenig schmeichelthaft, wenn eine öffentlich Diskussion im Netz mit einem Heise-Forum verglichen wird. Die aktuelle Debatte um die Wikipedia-Löschaktionen zeigt aber leider, das die Heise-Foren-Kultur längst Einzug in andere Bereiche erhalten hat. Ich verfolge die Wikipedia-Debatte schon seit einiger Zeit, meist kopfschüttelnd. Die Diskussion um die Löschung des Eintrags des Vereins MOgIS, war nur der Anstoss, der gezeigt hat, dass Wikipedia.de ein Problem hat. Ein Problem, das zum einen aus verkrusteten Strukturen besteht, bei denen Neulinge kaum eine Chance bekommen, sich einzubringen, um Vereinsmeierei, und nicht zuletzt um eine technische Infrastruktur, die dringend einer Überarbeitung bedarf.
Viel Raum also, für eine Community, an Dingen zu arbeiten. Was aber passiert, kann man eigentlich nur als seitenübergreifenden Flamewar betrachten: in der Löschdiskussion um FeFes Blog werden wilde Vermutungen angestellt:
“fefe” hat diesen Eintrag wohl selbst verbrochen. Stelle SLA. Warum Felix von Leitner ein Netzaktivist sein soll ist fraglich, allerdings liegt das Problem im folgenden: Zuerst fängt “fefe” an, “Löschwut” und “Zensur” herumzuschreien. Dann stellt jemand einen Artikel über seinen Blog ein, whl in der Hoffnung, uns genug eingeschüchtert zu haben und sich anschließend mit einem Artikel schmücken zu konnen. –Liberaler Humanist 17:02, 21. Okt. 2009 (CEST)
Besonders drastisch wird der Nutzer SoPu1ee7:
Löschen! Es kann doch nicht angehen, dass so ein Hanswurst eine Schmutzkampagne über Wikipedia startet und dann noch hier mit Propagana belohnt wird. Weg damit, egal was sich hier an angeblicher Relevanz aus den Fingern gesaugt wird.– SoPu1337 17:49, 21. Okt. 2009 (CEST)
FeFe revanchiert sich umgehend, in dem er die Wikipedia-Admins als “Blockwarte” beschimpft:
Wenn das wie ein Automat wirkt, werden die Leute eher Dinge probieren. Aus einem Getränkeautomat werden Leute eher eine Dose zu klauen versuchen als aus einem Oma-und-Opa-Laden. Und je mehr die Blockwarte dann Kontrolle auszuüben versuchen, desto mehr reizen sie Vandalen zum Weitermachen. Wobei mein Wortsinn von Vandale hier ein anderer ist. Ein Vandale ist jemand, der den Inhalt eines Artikels wegmacht und durch “Die Merkel ist doof” ersetzt.
Die Benutzung von Begriffen aus der Nazizeit ist immer ein guter Aufhänger, um eine Diskussion zu beenden (vgl. Goodwins-Gesetz). Natürlich hat FeFe hier nicht bewusst einen Nazivergleich angestrebt, er rechtfertigt seine Verwendung des Ausdrucks, unter anderem unter Berufung auf die Definition der Wikipedia selbst:
Weitere Wortbedeutungen für „Blockwart“ [Bearbeiten]
Blockwart gilt heute als Synonym für einen Spitzel und Denunzianten in der Nachbarschaft. Gelegentlich – namentlich im Gebiet der ehemaligen DDR – wird mit ähnlicher Bedeutung auch das Wort Abschnittsbevollmächtigter verwendet. Dies war die amtliche Bezeichnung für den vor Ort zuständigen Volkspolizisten.
In deutschsprachigen Webforen (dort auch Brettwart genannt) und Newsgroups ist Blockwart ein Schimpfwort für Teilnehmer, die sich bemühen, andere wegen vermuteten Verstoßes gegen Forumsregeln durch den zuständigen Administrator sperren zu lassen (Blockwartmentalität).
Es ist ziemlich offensichtlich, das FeFe das Wort im Kontext des letzten Absatzes verwendet hat. Dennoch hätte ihm klar sein sollen, das die solcherart Geschmähten die böswilligste Interpretation des Begriffes heraussuchen, und ihm unterstellen würden (dies liegt in der Natur von Flamewars). In der Folge reagierten einige Wikipedia-Admins mit einer Flut von Löschanträgen zu CCC-nahen Artikeln, die man selbst mit gutem Willen nur als infantil bezeichnen kann, und die auch in der Wikipediagemeinde selbst eine -teils hitzige- Diskussion ausgelöst hat. Leider ist Wikipedia es nicht gelungen, diese Kontroverse so nach aussen zu kommunizieren, dass der Eindruck verschwand , die Mehrheit der Wikipedia-Admins stünde hinter diesen Aktionen.
Das es auch anders geht, zeigt Kris Köhntopp in seiner hervoragenden Analyse der Wikipedia-Situation in Deutschland, und macht gleich konstruktive Vorschläge, wie man die Situation verbessern kann.
Da die Wikipedia sich in der Vergangenheit für viele Nutzer als hervoragendes Nachschlagewerk, und erstklassiger Einstiegspunkt für weitergehende Recherchen bewährt hat, ist die Art wie die Diskussion geführt wird, mehr als nur ärgerlich. Wir brauchen unbedingt eine zivilisierte Diskussionskultur, nicht nur innerhalb der Wikipedia-Community, sondern auch in der restlichen Netzgemeinde. Diejeigen, die sich lieber mit Nazivergleichen beharken wollen, sollen einen Thread auf der Trollwiese bei Heise aufmachen.
Deep Packet Inspection: UMTS-Provider verändern Webinhalte
Gerade zurück aus dem Urlaub bin ich auf einen Artikel von Christoph Hochstätter gestolpert, der vor einigen Tagen bei ZDNet erschienen ist. Der Beitrag ist etwas länger, und etwas technischer.
Auch wenn der Beitrag nicht mehr ganz taufrisch ist (er ist schon vom 14.10), und auhc Netzpolitik.org schon darüber berichtet hatte, will ich das ganze noch mal versuchen kurz und für Laien verständlich zu beschreiben, weil der Orginalartikel sehr detailliert und ein bischen technisch ist.
Wer über seinen Internetanschluss eine Seite im Web aufruft, erwartet in der Regel, den Inhalt angezeigt zu bekommen, den der Server bereitstellt. Die Aufgabe des Internetzugangsproviders ist es dabei, die Anfrage weiterzuleiten, und den Inhalt zum Anwender durchzuleiten. Dies passiert unabhängig davon, ob ich über Modem, DSL, Kabelmodem oder eben UMTS ins Internet eingewählt bin. Soweit die Theorie. Leider sieht die Praxis etwas anders aus: Wer mit einem der großen Mobilfunkanbieter surft, bekommt unter umständen ganz andere Inhalte ausgeliefert, als der Server versendet. Christoph hat herausgefunden, dass zum Teil sogar ausführbarer JavaScript-Code in die Seite eingefügt wird; eine Technik derer sich sonst nur Programnierer von Schadsoftware bedienen.
Im wesentlichen speichern die Anbieter die aufgerufenen Seiten in einem Proxy-Server zwischen. Allerdings werden alle Bilder, die in eine Seite eingebunden werden auf dem Server des Anbieters zwischengespeichert, und dort in der Regel ersteinmal verkleinert. Diese Version mit geringerer Auflösung wird dann an den Kunden ausgeliefert. Damit das klappt, werden alle Links auf das Bild in der aufrufenden Webseite verändert.
Damit ändert sich zwar nicht unbedingt das Erscheinungsbild der Webseite, aber der Anwender erhält eben nicht, was der Server an Daten geschickt hat. Seltsamerweise werden auch PNG-Bilder verändert, obwohl PNG einen verlustfreien Algoritmus verwendet, eine Verschlechterung der Bildqualität also nicht die Dateigröße beeinflusst. Hinzu kommt, dass man z.B. keinen Link mehr auf ein Bild versenden kann, da der Empfänger ja nur den, für ihn unbrauchbare,n Link auf das kopierte Bild beim Mobilfunkprovider erhält.
Nun gibt es natürlich für diese Vorgehensweise auch ein paar Gründe, die dafür sprechen, namemtlich spart man Bandbreite, was sich in Funknetzen durch einen schnelleren Seitenaufbau bemerkbar macht. Allerdings wäre es sinnvoll, dem Kunden diese Option zu zuschalten anzubieten, anstatt heimlich, hinter seinem Rücken in den Datenstrom einzugreifen .
Noch schlimmer als die Bildkompression ist das einfügen von JavaScript Code in die Webseite, das Vodafone durchführt. Die Seite lädt so ein Script herunter, dass den “title” Text eines Bildes ändert. Der Text im “title”-Attribut eines Bildes in einer HTML-Seite wird bei den meisten Browsern als Tooltip angezeigt, wenn man über das Bild fährt. Normalerweise soll er kurz das Bild beschreiben, z.B. für Anwender, die mit einem textbasierten Browser arbeiten, oder für Anwender, die sehbehindert sind.
Hier verlässt Vodafone das “Bandbreiten-Spiel” und greift aktiv in die Gestaltung der Webseite ein. Eigenlich barrierefreie Webseiten können so für sehbehinderte Menschen komplett unbrauchbar werden.
Neben all den technischen Problemen bleibt das rechtliche und moralische: Der Internetzugangsprovider wird vom Kunden dafür bezahlt, dass er Inhalte unverändert für diesen durchs Netz transportiert. Der Nutzer darf erwarten, dass seine Datenpakete weder geöffnet noch verändert werden, ebenso wie er erwartet das die Post nicht seine Briefe öffnet und ggf. sogar den Inhalt eines Briefes verändert, ohne das der Empfänger das auch nur mitbekommt. Es handelt sich hierbei um einen massiven Eingriff in das Fernmeldegeheimnis, zu dem die Provider keinerlei Recht haben.
Hier besteht dringender Handlungsbedarf, evtl. sogar seitens des Gesetzgebers.
Mother, should I trust the gouvernment?
Nach langem hin und her ist gestern in Friedrichshafen das Pilotprojekt zur DeMail gestartet. Zeit sich einmal mit dem Für und Wider dieses Dienstes auseinanderzusetzen.
DeMail ist ein von der Bundesregierung geplanter Internetdienst, der die vertrauliche elektronische Kommunikation zwischen Bürgern, und Bürgern und Behörden zum Ziel hat. DeMail ist die Umsetzung der EU-Dienstleistungsrichtline, die unter anderem die elektronische Verfahrensabwicklung, speziell auch, aber nicht nur, zwischen Unternehmen, Bürgern und staatlichen Einrichtungen regelt.
Das DeMail Projekt stellt dabei eine Reihe von Diensten zur Verfügung, die alle auf bereits bekannten Technologien aufbauen. Kern ist ein E-MAil-Netzwerk, dass eine eindeutige und fälschungssichere Kommunikation per E-Mail sicherstellt. Dabei bekommt jeder Bürger eine eindeutige E-Mailadresse, die ihn identifiziert. Ein Konto einrichten kann nur, wer sich zuvor identifizieren kann, z.B. mit einem Pass oder Personalausweis.
Alle Mails werden digital signiert, und da der Staat als Trustcenter fungiert, kann das Vertrauen in die Echtheit der Unterschriften recht hoch gewertet werden. Die Datenübertragung erfolgt über eine verschlüsselte Verbindung, zumindest solange sich die Nachricht im Netz von DeMail befindet.
Eine Ende-zu-Ende Verschlüsselung ist nicht vorgesehen, kann vom Anwender aber genutzt werden.
Zunächst einmal ist das System eine gute Idee. Heute verwendet nur ein verschwindend geringer Teil der E-Mail Nutzer Kryptographie. Mit DeMail würden die Nutzer zur Verwendung von sicheren Techniken gezwungen, und würden das vermutlich nicht einmal merken. Allerdings ergeben sich genau aus diesem Umstand einige Fragen, die sich jeder DeMail Nutzer stellen muss:
- Die gesamte Sicherheitsinfrastruktur wird von einer staatlichen Behörde kontrolliert, die in der Vergangenheit vor allem mit seinem Hunger nach persönlichen Daten der Bürger aufgefallen ist.
- Die technische Umsetzung liegt in den Händen von T-Systems, einem Unternehmen, dass auch nicht gerade für seinen Vertrauensvollen Umgang mit Daten bekannt ist.
- Der Zugriff der Ermittlungsbehörden im Falle einer Telekommunikationsüberwachung ist explizit Bestandteil der Spezifikation.
- Anonyme Kommunikation über DeMail ist nicht möglich, jeder Nutzeraccount ist eindeutig einer Person zugeordnet. Für viele Bereiche des Internet ist gerade die Pseudo- oder Anonymität gewünscht, oder gar empfehlenswert. Ein Identitätsmanagement ist bei DeMail aber nicht vorgesehen.
- Der Staat kann im Zweifelsfall einen Großteil der geschäftlichen Bewegungen seiner Bürger beobachten. Online-Shops, Banken, Versicherungen, Online-Games oder Dating Plattformen – wer hier mitliest, erhält einen umfassenden Einblick in das Verhalten und die Lebensgewohnheiten der Bürger.
- Unternehmen wie Google, werden sich freuen, wird die Zuordnung von Daten zur Person Dank DeMail noch einfacher.
Im Endeffekt muss sich jeder überlegen, ob er DeMail nutzen will. Sollte es dem Staat aber gelingen, nur noch über DeMail ansprechbar zu sein, wird man kaum noch um die Nutzung herum kommen.
Paranoide Geister mögen vielleicht sogar mutmaßen, das die Einführung dieses Mailsystems der Anfang eines Versuchs ist, alle anderen Mailsysteme, vor allem natürlich solche mit Verschlüsselung, zu verbieten.
EU finanziert vertrauliche Studien über eine Art permanente Rasterfahnung im Internet
Auf wikileaks.org wurde ein als “vertraulich” eingestuftes Paper der Universität York veröffentlicht, das die Entwicklung einer von der EU finanzierten intelligenten Rasterfahndung beschreibt, die Blogs, Chats, Nachrichtenseiten und Social-Networks durchschnorchelt, um automatisiert Akten über Personen, Organisationen und deren Beziehungen anzulegen:
“The aim of work package 4 (WP4) is the development of key technologies that facilitate the building of an intelligence gathering system by combining and extending the current-state-ofthe- art methods in Natural Language Processing (NLP). One of the goals of WP4 is to propose NLP and machine learning methods that learn relationships between people and organizations through websites and social networks. Key requirements for the development of such methods are: (1) the identification of entities, their relationships and the events in which they participate, and (2) the labelling of the entities, relationships and events in a corpus that will be used as a means both for developing the methods.”
Nun heißt es nicht mehr die Regierung könnte uns alle an Hand unserer Datenspuren analysieren sondern sie finanziert dazu bereits Forschungsvorhaben.
Download: EU social network spy system brief, INDECT Work Package 4, 2009
NET NEUTRALITY EMERGENCY
All phone numbers and e-mail addresses: http://www.laquadrature.net… more info: http://www.laquadrature.net… What is net neutrality?
Petition für Netzneutralität in Europa
This petition is up for signature in light of the decisions affecting the open Internet being taken at European level, and in reaction to the statement made in the USA on 21 September by FCC Chairman Julius Genachowski. If you believe Europe also merits an Internet that is free and open according to the following principles, please sign this petition and share it with your friends using the “Share it” links below:
1. Internet users are entitled to access, send and receive the content of their choice;
2. Internet users are entitled to use and run applications and services of their choice;
3. Internet users are entitled to connect their choice of software or hardware that do not harm the network;
4. Internet users are entitled to choice and competition among network providers, application and service providers, and content providers;
5. Internet users are entitled to an Internet connection that is free of discrimination with regard to type of application, service or content or based on sender or receiver address. Broadband providers cannot block or degrade traffic over their networks, or pick winners by favoring some content or applications over others in the connection to subscribers’ homes. Nor can they disfavor an Internet service just because it competes with a similar service offered by them.
6. Providers of Internet access must be transparent about their network management practices and Internet users are entitled to an Internet connection with a predefined capacity and quality.
These principles should be enshrined in European and national laws, and enforced by the relevant authorities in a consistent manner across Europe. (deutsche Übersetzung)
Social Media is the new punk rock
Jo, Respect, Digger!
Verordnung zum Gesetz über Amateurblogs (Amateurbloggerverordnung – ABlV)
Vollzitat: “Amateurbloggerverordnung vom 27. Oktober 2009″
§ 1 Anwendungsbereich
Diese Verordnung regelt
1. die Zulassung zur Teilnahme an der Amateur-Blogosphäre,
2. das Verfahren der Zuteilung und Einzelheiten der Anwendung und Mitbenutzung von Identifikationsnummer,
3. die technischen und betrieblichen Rahmenbedingungen für die Durchführung der Amateur-Blogosphäre einschließlich der Nutzungsbedingungen für die Amateur-Blogosphäre ausgewiesenen Blog-Software (Anlage 1) und
4. die Gebühren und Auslagen für Maßnahmen des Amateurbloggergesetzes (Anlage 2).
Wem gehört das Internet?
Bruce Sterling verdeutlicht metaphorisch, dass das Internet vergleichbar mit kulturellen Besitzständen einer Gemeinschaft ist:
The Internet’s `anarchy’ may seem strange or even unnatural, but it makes a certain deep and basic sense. It’s rather like the `anarchy’ of the English language. Nobody rents English, and nobody owns English. As an English-speaking person, it’s up to you to learn how to speak English properly and make whatever use you please of it (though the government provides certain subsidies to help you learn to read and write a bit). Otherwise, everybody just sort of pitches in, and somehow the thing evolves on its own, and somehow turns out workable. And interesting. Fascinating, even. Though a lot of people earn their living from using and exploiting and teaching English, `English’ as an institution is public property, a public good. Much the same goes for the Internet. Would English be improved if the `The English Language, Inc.’ had a board of directors and a chief executive officer, or a President and a Congress? There’d probably be a lot fewer new words in English, and a lot fewer new ideas.
Bruce Sterling, A Short History of the Internet. THE MAGAZINE OF FANTASY AND SCIENCE FICTION, Feb 1993.
gopher://gopher.eff.org/00/Publications/Bruce_Sterling/FSF_columns/fsf5
Update: Dass Sprache nicht als Metapher taugt, belegt vera in einem Kommentar zum Artikel.




