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		<title>Sendezeiten im Internet</title>
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		<pubDate>Tue, 09 Mar 2010 14:55:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator>huettn</dc:creator>
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Jetzt verstehe ich wie sich die Länder Sendezeiten im Internet vorstellen.
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			<content:encoded><![CDATA[<p><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="480" height="385" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/hgsixMZ1hqw&amp;hl=de_DE&amp;fs=1&amp;" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="480" height="385" src="http://www.youtube.com/v/hgsixMZ1hqw&amp;hl=de_DE&amp;fs=1&amp;" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"></embed></object></p>
<p>Jetzt verstehe ich wie sich die Länder <a href="http://www.internet-law.de/2010/01/sendezeiten-fur-websites.html" target="_blank">Sendezeiten im Internet</a> vorstellen.</p>
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		<title>Lavalampe funzt bei 3 G</title>
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		<pubDate>Mon, 08 Mar 2010 17:05:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>huettn</dc:creator>
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		<description><![CDATA[
&#8230; und damit wissen wir dank Neil Fraser, dass Lavalampen auch auf dem Jupiter funktionieren. Aber noch viel dankbarer bin ich für die neue Argumentationslinie  bzgl. weit gestreuter Hardware-Trümmerfeldern in der Wohnung: &#8220;Immerhin wird kein Zimmer durch eine Zentrifuge blockiert&#8221;.
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			<content:encoded><![CDATA[<p><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="480" height="385" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/8-i9iI0ZA4M&amp;hl=de_DE&amp;fs=1&amp;" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="480" height="385" src="http://www.youtube.com/v/8-i9iI0ZA4M&amp;hl=de_DE&amp;fs=1&amp;" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"></embed></object></p>
<p>&#8230; und damit wissen wir dank <a href="http://neil.fraser.name/hardware/centrifuge/" target="_blank">Neil Fraser</a>, dass Lavalampen auch auf dem Jupiter funktionieren. Aber noch viel dankbarer bin ich für die neue Argumentationslinie  bzgl. weit gestreuter Hardware-Trümmerfeldern in der Wohnung: &#8220;Immerhin wird kein Zimmer durch eine Zentrifuge blockiert&#8221;.</p>
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		<title>Vorratsdatenspeicherung nichtig</title>
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		<pubDate>Tue, 02 Mar 2010 20:46:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jali</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Netz]]></category>
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		<description><![CDATA[


Die §§ 113a und 113b des Telekommunikationsgesetzes in der Fassung des Artikel 2 Nummer 6 des Gesetzes zur Neuregelung der Telekommunikationsüberwachung und anderer verdeckter Ermittlungsmaßnahmen sowie zur Umsetzung der Richtlinie 2006/24/EG vom 21. Dezember 2007 (Bundesgesetzblatt Teil I Seite 3198) verstoßen gegen Artikel 10 Absatz 1 des Grundgesetzes und sind nichtig.
§ 100g Absatz 1 Satz 1 der Strafprozessordnung in [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<blockquote>
<div>
<ol>
<li>Die §§ 113a und 113b des Telekommunikationsgesetzes in der Fassung des Artikel 2 Nummer 6 des Gesetzes zur Neuregelung der Telekommunikationsüberwachung und anderer verdeckter Ermittlungsmaßnahmen sowie zur Umsetzung der Richtlinie 2006/24/EG vom 21. Dezember 2007 (Bundesgesetzblatt Teil I Seite 3198) verstoßen gegen Artikel 10 Absatz 1 des Grundgesetzes und sind nichtig.</li>
<li>§ 100g Absatz 1 Satz 1 der Strafprozessordnung in der Fassung des Artikel 1 Nummer 11 des Gesetzes zur Neuregelung der Telekommunikationsüberwachung und anderer verdeckter Ermittlungsmaßnahmen sowie zur Umsetzung der Richtlinie 2006/24/EG vom 21. Dezember 2007 (Bundesgesetzblatt Teil I Seite 3198) verstößt, soweit danach Verkehrsdaten nach § 113a des Telekommunikationsgesetzes erhoben werden dürfen, gegen Artikel 10 Absatz 1 des Grundgesetzes und ist insoweit nichtig.</li>
<li>Die aufgrund der einstweiligen Anordnung vom 11. März 2008 im Verfahren 1 BvR 256/08 (Bundesgesetzblatt Teil I Seite 659), wiederholt und erweitert mit Beschluss vom 28. Oktober 2008 (Bundesgesetzblatt Teil I Seite 2239), zuletzt wiederholt mit Beschluss vom 15. Oktober 2009 (Bundesgesetzblatt Teil I Seite 3704), von Anbietern öffentlich zugänglicher Telekommunikationsdienste im Rahmen von behördlichen Auskunftsersuchen erhobenen, aber einstweilen nicht nach § 113b Satz 1 Halbsatz 1 des Telekommunikationsgesetzes an die ersuchenden Behörden übermittelten, sondern gespeicherten Telekommunikationsverkehrsdaten sind unverzüglich zu löschen. Sie dürfen nicht an die ersuchenden Stellen übermittelt werden.</li>
<li>Die Bundesrepublik Deutschland hat den Beschwerdeführern ihre notwendigen Auslagen aus den Verfassungsbeschwerdeverfahren zu erstatten.</li>
</ol>
</div>
</blockquote>
<p>Das Bundesverfassunggericht hat die <a title="Bundesverfasungericht: Urteil zur Vorratsdatenspeicherung" href="http://www.bverfg.de/entscheidungen/rs20100302_1bvr025608.html" target="_blank">Vorratsdatenspeicherung gekippt</a>. Ein Gesetz für nichtig zu erklären, ist wohl die schärfste Sanktion, die das Gericht verhängen kann. Darüber hinaus sind alle bereits angefallenen Daten sofort zu löschen.</p>
<p>Nun hat das Verfassungsgericht nicht entschieden, dass gar nicht auf Vorrat gespeichert werden darf, es bleibt also abzuwarten, wann die Politik den nächsten Anlauf startet. Die Hürden aber, liegen hoch: So dürfen die Daten nur benutzt werden, wenn eine Straftat besonderer Schwere vorliegt, auf die Daten darf nur unter einem strikten Richtervorbehalt zugegriffen werden. Der Präsident des Verfassungsgerichts, Hans-Jürgen Papier, hat in seinen Ausführungen festgehalten, dass der Richtervorbehalt an eine Begründung gekoppelt sein muss. Massengenehmigungen, bei der ein Richter keine zwei Minuten zur Beurteilung hat, sind also wohl nicht zulässig.</p>
<p>Das Gesetz muss regeln, wie die Datensicherheit sichergestellt werden kann, die Daten müssen verschlüsselt werden, und eine unabhängige Behörde muss die Einhaltung überwachen, darf aber die Daten nicht selber speichern. Auch wenn <a title="Internet-Law: Vorratsdatenspeicherung kein Sieg für die Bürgerrechte" href="http://www.internet-law.de/2010/03/vorratsdatenspeicherung-kein-sieg-fur.html" target="_blank">einige</a>, die sich  besser auskennen als ich, sagen, es sei nicht der große Sieg, für den Gesetzgeber wird es vermutlich einfacher sein, ein <a title="Argumente gegebn die Vorratsdatenspeicherung: Quick-Freeze" href="http://wiki.vorratsdatenspeicherung.de/Argumente_gegen_VDS#M.C3.B6gliche_Alternative:_.E2.80.9CQuick_Freeze.E2.80.9D" target="_blank">Quick-Freeze</a> einzuführen, wogegen IMHO auch nichts einzuwenden ist.</p>
<p>Als nächstes heisst es nun, die EU-Richtline selbst anzugehen, und, wenn möglich, zu kippen.</p>
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		<title>Sex and the Spiegel</title>
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		<pubDate>Tue, 23 Feb 2010 12:31:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jali</dc:creator>
				<category><![CDATA[Netz]]></category>
		<category><![CDATA[undefinierbares]]></category>

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		<description><![CDATA[In Spiegel-Online erschien am 20.02. unter der Rubrik &#8220;Uni-Leben&#8221; ein Beitrag über züchtige US-Studentinnen von Gregor Peter Schmitz.  Es geht dabei um eine Bewegung von ultra-orthodoxen Protestanten, die ihre Kommilitonen von den angeblichen Vorteilen eines keuschen Lebens überzeugen will, und dabei noch behauptet, dies sei das feministische Ideal. Die Gruppe True Love Revolution geht dabei [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>In <a title="Spiegel.de" href="http://www.spiegel.de" target="_blank">Spiegel-Online</a> erschien am 20.02. unter der Rubrik &#8220;Uni-Leben&#8221; ein Beitrag über <a title="Spiegel.de: Verdammet die Fleischeslust" href="http://www.spiegel.de/unispiegel/wunderbar/0,1518,677556,00.html" target="_blank">züchtige US-Studentinnen</a> von Gregor Peter Schmitz.  Es geht dabei um eine Bewegung von ultra-orthodoxen Protestanten, die ihre Kommilitonen von den angeblichen Vorteilen eines keuschen Lebens überzeugen will, und dabei noch behauptet, dies sei das feministische Ideal. Die Gruppe <em><a title="True Love Revolution" href="http://www.hcs.harvard.edu/tlr/" target="_blank">True Love Revolution</a></em> geht dabei mit Flyern und recht aggressiven Bekehrungsmethoden vor, weshalb sie bei Mitstudenten im traditionell eher etwas entspanntern Nord-Osten der USA nicht so gut ankommt.</p>
<p>Der Spiegel ziztiert in diesem Artikel auch die US-Bloggerin <a title="Lena Chen - Home" href="http://www.lenachen.com/" target="_blank">Lena Chen</a>, die in den USA vor allem mit Ihrem Blog <a title="Sex and the Ivy" href="http://www.sexandtheivy.com" target="_blank">Sex and the Ivy</a>, in dem sie recht freizügig über das Sexualleben der Havardstudenten (mitunter auch ihr eigenes) berichtet, und selbstbewusst feministische Ansichten vertritt. Chen, die selber deutsch spricht, hat den Spiegel-Artikel in ihrem Blog <a title="Sex and the Ivy: Whoo-hoo, it's my sexist german debut" href="http://sexandtheivy.com/2010/02/09/woo-hoo-its-my-sexist-german-debut/" target="_blank">hefig kritisiert</a>:</p>
<blockquote><p>I was reading along happily until I got to the paragraph about me, which  includes a reference to my “ultrakurzen Minirock” that excites the boys  on campus. That means “ultra-short miniskirt”. Wait … why are they  talking about my clothing choices? And where are these ultra-short  miniskirts, because Cambridge, Massachusetts is sure as hell <em>not</em> the ideal place to wear them. (I may have been deluded about this my  freshman year, but I — and my hemlines — have long since grown up.)</p></blockquote>
<p>Lena Chen vergleicht den Artikel weiterhin mit in der Tat sehr sexistischen Äußerungen, die über sie in den amerikanischen Medien verbreitet wurden. Im ersten Moment dachte ich noch: &#8220;Das läßt sich doch nicht vergleichen!&#8221;</p>
<p>Ich habe den Artikel daraufhin nochmals gelesen, und muss feststellen, dass Chen mit ihrer Kritik durchaus recht hat. Obwohl Schmitz sich bemüht, sie als fortschrittliche Angehörige einer post-feministischen Avantgarde zu zeichnen, bedient er sich dazu zutiefst sexistischer Klischees:</p>
<blockquote><p>Sex-Genießer wie die Soziologiestudentin Lena Chen hingegen, die einen  Blog über ihr Liebesleben schreibt und mit ihrem ultrakurzen Minirock  mindestens den männlichen Teil der Campus-Population verzückt, meinen:  Eine starke Frau solle sich gerade nicht fürs voreheliche Vögeln  schämen. &#8220;Es ist unrealistisch, dass mir jede Person, mit der ich Sex  habe, wirklich wichtig ist&#8221;, sagt Chen. &#8220;Sex fühlt sich einfach gut an.&#8221;</p></blockquote>
<p>Was hat Lena Chens Kleiderwahl, oder ihr mutmaßlicher Erfolg bei den männlichen Kommilitonen denn mit dem Thema (letztlich geht es religösen Fanatismus) zu tun? Als ernsthaften Leser interessiert mich doch, was Chen zu den Umtrieben ihrer Komilitoninnen zu sagen hat, und nicht, was sie dabei anhat. Es bleibt bei diesem Absatz der Beigeschmack des Sensationsheischenden, das Lena Chen auf ihre sexuelle Aktivität reduziert, ohne wirklich auf ihre politischen Ansichten einzugehen. Ich bin sicher sie hat mehr dazu zu sagen, als &#8220;Sex fühlt sich einfach gut an!&#8221;</p>
<p>Für Lena Chen kommt hier vermutlich hinzu, dass in den USA eine andere Einstellung gegenüber Sexualtiät gepflegt wird: Chens Ansichten gelten dort vielen als radikal, während bei uns jeder sagt &#8220;Ist doch ganz normal&#8221;. Andersherum können die kruden Ideen von <em>True Love Revolution</em>, den meisten Europäern eher ein mitleidiges Lächeln abringen, als eine gesellschaftliche Debatte.  Dass Chen sich deshalb von der Wortwahl in eine Schmuddelecke gerückt sehen könnte, muss man zumindest in Erwägung ziehen. Als Autor in einem Online-Magazin sollte man aber daran denken, dass die Personen, die man zitiert, den Artikel später vielleicht selber lesen.</p>
<p>Wo wir aber schon dabei sind: Die Hauptperson im Artikel, ist die Co-Präsidentin von <em>True Love Revolution</em>, Rachel Wagley. Über sie heißt es im Artikel:</p>
<blockquote><p>Denn die hübsche 20-Jährige mit den langen braunen Haaren fungiert als  Co-Präsidentin von  <span><a href="http://www.hcs.harvard.edu/tlr/" target="_blank">&#8220;True Love Revolution&#8221;</a></span>, einer kleinen Gruppe  von Harvard-Studenten, die sexuelle Enthaltsamkeit vor der Ehe  propagiert.</p></blockquote>
<p>Warum ist es in diesem Zusammenhang wichtig, dass es sich bei Wagley um eine &#8220;hübsche 20-jährige, mit langem braunen Haar&#8221; handelt? Neben dem Artikel ist ein Bild von ihr, da kann  ich selber sehen, dass sie hübsch ist, dass muss nicht noch mal extra gesagt werden. Vielmehr vermeint dieser Satz ein Motiv untermauern zu müssen, dass direkt nicht angesprochen ist: Das Wagley nämlich tatsächlich aus religösen Motiven handelt, und nicht etwa weil sie 40 und fett und häßlich sei, und deswegen sowieso keinen Sex bekäme. &#8220;Fünf Mark in die Chauvikasse bitte!&#8221;, an dieser Stelle. Mit Verlaub, dass finde ich im Kern noch sexisitischer als die Bemerkungen über Lena Chens Kleidung. Und vermutlich hat Georg Peter Schmitz diesen Sexismus in seinem Artikel überhaupt nicht bemerkt. Den ansonsten manchmal sogar überkritischen Bloggerinnen vom <a title="Mädchenblog: Die Keuschheitsterroraktivistinnen" href="http://maedchenblog.blogsport.de/2010/02/22/die-keuschheitsterror-akivistinnen/" target="_blank">Mädchenblog</a> jedenfalls, ist er auch nicht aufgefallen. Das mag natürlich daran liegen, dass sie Wagleys kruden Thesen ablehnend gegenüber stehen, und sich daher mehr mit ihr, als mit Georg Peter Schmitz&#8217; Text befassen.</p>
<p>Lena Chen sei gesagt: Ihr Zitat wird in Deutschland durchweg positiv aufgenommen, und ich vermute die meisten Leser und Leserinnen des Spiegel werden ihren Aussagen über das selbstbestimmte Leben von Frauen zustimmen. Egal wie sie sich kleidet.</p>
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		<title>Recht wird von allen gemacht</title>
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		<pubDate>Sat, 20 Feb 2010 16:01:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jali</dc:creator>
				<category><![CDATA[Netz]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>

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		<description><![CDATA[Harald Wefing äzt in der Zeit über die böse Netzgemeinde, und verkennt dabei den Wert demokratischer Mechanismen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wenn man Harald Wefings <a title="Netzsperren: Ein bischen Staat muss sein" href="http://www.zeit.de/2010/08/P-Schwarz-Gelb-Internet" target="_blank">Kommentar</a> in der Zeit liest, in der er die Erosion des Rechts im digitalen Zeitalter beklagt (mal wieder, muss man hier sagen), weil die Regierung vor &#8220;der Internet-Community&#8221; eingeknickt sei, könnte man meinen, eine böse Macht habe das Land überrannt und mit Einschüchterung und Drohungen den Rechtsstaat ausgehebelt.</p>
<p>Tatsache ist jedoch, dass das Scheitern des Netzsperrengesetzes ein Akt gelebter Demokratie war. Die vielen Uunterstützer der Anti-Zensur-Kampangen sind nämlich -gemeinsam mit dem Rest der Bevölkerung- der Souverän, von dem -laut Grundgesetz- alle Macht ausgehrt. Diese Macht beschränkt sich nunmal nicht nur darauf, alle 4 Jahre irgendwo ein Kreutzchen machen zu dürfen.</p>
<p>Natürlich kann man Argumente finden, für die Netzsperren. Aber die Ängste von Millionen Menschen, dass die damit geschaffene Kontrollinstanz misbraucht werden könnte, einfach als &#8220;Verschwörungstheorie&#8221; vom Tisch zu wischen, ist bestenfalls naiv. Es ist ja nicht so, dass der Staat, in Form seiner Organe, nicht schon früher seine Befugnisse immer weiter ausgedehnt hat, so das letztlich nur das Verfassungsgericht einem verfassungswidrigen Misbrauch staatlicher Befugnisse einen Riegel vorschieben konnte.</p>
<p>Wenn Wefing die &#8220;Erosion des Rechts&#8221;, also die seiner Meinung nach abnehemende Bereitschaft von Netznutzern, sich an Gesetze zu halten, beklagt, beleuchtet er nur die Seite der Nutzer:</p>
<blockquote><p>Denn einen Staat, der das Recht notfalls auch im Netz durchsetzt, werden wir noch brauchen: um gegen die permanente Enteignung geistiger Arbeit vorzugehen; um den massenhaften Missbrauch von Daten zu unterbinden; und um die Oligopole zu kontrollieren, zu denen sich Konzerne wie Google und Apple mit ihren beispiellosen Überwachungs- und Manipulationsmöglichkeiten längst entwickeln.</p></blockquote>
<p>Dass das Netz an einigen Stellen bereits völlig überreguliert ist. dass zum Beispiel jeder Blogger überlegen muss, ob er auf einen kritischen Blogeintrag nicht besser verzichtet, weil schon die Nennung eines Firmennamens tausende Euro schwere Urheberrechtsklagen nach sich ziehen kann, und dass eine regelrechte Abmahnmafia im Fahrwasser tatsächlicher Urheberrechtsverletzungen auch unbescholtene Netznutzer mit teuren Abmahnverfahren überzieht, kommt bei Wefing nicht vor.</p>
<p>Viele ungelöste Probleme harren der Lösung, vom Umgang mit Urheberrechtsverstössen, bis zum Umgang mit strafbaren Inhalten. Diese Lösung kann aber nicht von oben diktiert werden, und schon gar nicht von Menschen, denen die Welt der &#8220;Digital Natives&#8221; so fremd ist, wie die Oberfläche des Mars. Viele Mitglieder der &#8220;Online-Gesellschaft&#8221; sind in der vernetzten Welt zu Hause, sie wollen keine Auseinandersetzung, keinen &#8220;Kampf der Kulturen&#8221;, sondern ein friedliches Miteinander unter jenen die im Netz zu Hause sind, und jenen, die nicht im Netz leben. Die Art und Weise wie mit Diffamierungen und Beschimpfungen gegen die &#8220;böse Community&#8221; gewettert wurde, um das Netzsperrengesetz polpulär zu machen, hat zu teils heftigen und oft auch unsachlichen Gegenreaktionen geführt. Ich halte das nicht für gut, habe aber Verständnis dafür, muss ich doch mittlerweile überlegen ob ich auf gesellschaftlichen Anlässen noch meinen Beruf erwähne, weil ich fürchten muss, gemieden oder geächtet zu werden als &#8220;Terrorist&#8221;, &#8220;Filesharer&#8221; oder gar &#8220;Kinderschänder&#8221;.</p>
<p>Harald Wefing täte gut daran, sich mit Vertretern von Online-Communities und Netzaffinien Menschen einfach mal zu unterhalten. Dann würde er vielleicht erkennen, dass es sich bei diesen nicht um geistig verkrüppelte Soziopathen handelt, die jenseits des Monitors keine Kontakte pflegen können, sondern um Bürger wie Du und ich, die so verschieden sind, wie die Gesellschaft in unserem Land ist.</p>
<div id="_mcePaste" style="overflow: hidden; position: absolute; left: -10000px; top: 0px; width: 1px; height: 1px;">Foto: Mathias Bothor/photoselection<br />
Wir müssen Guido Westerwelle in einem Punkt<br />
korrigieren. Unsere Gegenwart ähnelt überhaupt<br />
nicht der Zeit der spätrömischen Dekadenz, son-<br />
dern sie zittert vor spätmittelalterlichem, genauer:<br />
frührenaissancehaftem Bewusstsein eigener Ver-<br />
werflichkeit. So haltlos-verworren ist alles, dass<br />
man sich fühlt wie im Florenz des 15. Jahrhun-<br />
derts, kurz bevor der Mönch Savonarola einen<br />
großen Scheiterhaufen errichtet, auf dem iPads<br />
und Manolos in Flammen aufgehen, vor allem<br />
unser mehrdeutiges Denken.<br />
Der Spiegel hat schon mal eine schwarze Kapu-<br />
ze übergestülpt, er geißelt sich und uns diese Wo-<br />
che mit einem langen Litanei-Feuilleton: »Die<br />
Sünde hat ein Imageproblem.« Nein, wir wollen<br />
doch gar nicht mehr sündigen! Zerknirschungen,<br />
Geständnisse, Schwüre, Bekundungen und Loyali-<br />
JOSEF JOFFE ist<br />
tätsbeweise, wohin man horcht. Unser Land<br />
Herausgeber der ZEIT<br />
durchschreitet die Phase der Bußfertigkeit und<br />
bekennt sich aktiv zum Guten: Köln will jetzt soli-<br />
fahrtsreform von 1996 zeigt: Der Anspruch auf le-<br />
de bauen. Westerwelle bekennt sich zum Leis-<br />
benslange Sozialhilfe wurde auf fünf Jahre gekürzt,<br />
tungswillen. Die Springer-Presse bekennt sich zu<br />
Väter wurden rigoros zum Unterhalt gezwungen.                                       Denn einen Staat, der das Recht notfalls auch<br />
Westerwelle, so heftig, dass es der FDP schon mul-<br />
Anderseits gab’s eine Fülle von Arbeitsanreizen: Kitas,                         im Netz durchsetzt, werden wir noch brauchen:<br />
mig wird. Alle anderen bekennen sich zum Sozial-<br />
Umschulung für Mütter, Vorschulen für »bildungs-                                um gegen die permanente Enteignung geistiger<br />
staat. Gut deutsch ist das Bekennertum organisiert:<br />
ferne« Kinder, Steuerguthaben für Geringverdiener,                              Arbeit vorzugehen; um den massenhaften Miss-<br />
In der CDU bekennt sich die Arbeitsgemeinschaft<br />
Geldwertes für Firmen, die Sozialhilfeempfänger                                 brauch von Daten zu unterbinden; und um die<br />
Engagierter Katholiken zum »C«. Von ihr haben<br />
anheuerten. Die Folge? In den folgenden zehn Jahren                             Oligopole zu kontrollieren, zu denen sich Kon-<br />
sich bereits die Christlich Sozialen Katholiken ab-<br />
sank deren Zahl von 12,2 Millionen auf 4,5 Millio-                              zerne wie Google und Apple mit ihren beispiel-<br />
gespalten, die sich darüber hinaus auch noch zu<br />
nen. Die Kinderarmut fiel auf den niedrigsten Stand                             losen Überwachungs- und Manipulationsmög-<br />
Angela Merkel bekennen. Merkel selbst soll sich<br />
seit 30 Jahren.                                                                 lichkeiten längst entwickeln.<br />
jetzt zu Westerwelle bekennen oder zum Sozial-<br />
Westerwelle hätte just einen solchen Anstoß<br />
staat. Oder zur Springer-Presse. Vielleicht auch zu<br />
geben können. Aber Provokation bringt die bes-<br />
Köln. Oder zu Florenz.<br />
seren Schlagzeilen. Die Empörung auch.                                                                                                                              THOMAS E. SCHMIDT</div>
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		<title>An open letter to Alexa Gonzalez</title>
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		<pubDate>Thu, 11 Feb 2010 22:20:46 +0000</pubDate>
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		<category><![CDATA[USA]]></category>

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		<description><![CDATA[In der New York Daily News bin ich auf einen Artikel gestossen, in dem es um einen neuen Auswuchs des &#8220;Nanny-State&#8221; in den USA geht. Folgendes hat sich in der  Russel Sage Junior High School in Forest Hills im New Yorker Stadtteil Queens abgespielt: Die 12-jährige Alexa Gonzalez hatte während einer Spanisch-Stunde aus Langeweile mit [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>In der <a title="New York Daily News" href="http://www.nydailynews.com" target="_blank">New York Daily News</a> bin ich auf einen <a title="nydailynews.com: Queens girl Alexa Gonzalez hauled out of school in handcuffs after getting caught doodling on desk " href="http://www.nydailynews.com/ny_local/education/2010/02/05/2010-02-05_cuffed_for_doodling_on_a_desk.html" target="_blank">Artikel</a> gestossen, in dem es um einen neuen Auswuchs des &#8220;Nanny-State&#8221; in den USA geht. Folgendes hat sich in der <a title="J.H.S. 190 Russell Sage" href="http://schools.nyc.gov/SchoolPortals/28/Q190/default.htm?searchType=school" target="_blank"> Russel Sage Junior High School</a> in Forest Hills im New Yorker Stadtteil Queens abgespielt: Die 12-jährige Alexa Gonzalez hatte während einer Spanisch-Stunde aus Langeweile mit einem Textmarker auf ihrem Tisch herumgekritzelt. Soweit, so unspanned. Auch das sie dabei von einem Leherer erwischt wurde, ist nicht ungewöhnlich, und schon gar keinen Blogartikel wert. Was dann geschah, ist allerdings erstaunlich. Anstatt dem Mädchen eine Strafe aufzubrummen (z.B. die Tische im Klassenraum von Gekritzel zu säubern), ging das ganze an direkt an die stellvertretende Schulleitung. Diese rief umgehend die Polizei, die dann kam und das Mädchen festnahm. Am Ende wurde die 12-jährige in Handschellen (sic!) eskortiert von mehreren Beamten aus der Schule abgeführt, und auf der Wache in eine Zelle gesperrt, in der sie mehrere Stunden ausharren musste.</p>
<p>Inzwischen hat die Stadtverwaltung zwar zugegeben einen Fehler gemacht zu haben, die Schuldirektorin verteidigt das Verhalten der Schule und der Behörden jedoch weiterhin.</p>
<p>Ich dachte mir, das kommentiert man am besten in Form eines offenen Briefes:</p>
<blockquote><p>Dear Alexa,</p>
<p>through Twitter and the internet, I heard of the incident at your school, that most certainly scared you half to death.</p>
<p>Reading the text in the New York Daily News, my first reaction was a bit like &#8220;What?&#8221;, and then &#8220;Excuse me, WHAT?&#8221; First of all, you are not the first student to doodle on your desk, a lot of students do that. I did that when I was at school, and from the layers of black ink on the desk, there where many before me. And yes, I was caught, and spent an amazingly boring 3 hours scraping 5 generations of students signatures from desks in my class room. But I never was arrested for it.</p>
<p>I started to ask myself, what went wrong there. The problem had to go through the hands of at least 4 people: Your teacher, the headmaster (sorry, I think you call them &#8220;principals&#8221; in the States), the police officer who took the phone call, and the officer who arrested you. And not one of the people stopped and asked themselves: &#8220;Wait: Aren&#8217;t we slightly overreacting here?&#8221; None of them said to any of the other: &#8220;Let the girl clean up the desk and give her an afternoon in detention, but don&#8217;t bother me!&#8221;</p>
<p>So what went wrong? This was not a chain of mishaps, this is a fundamental flaw in the system. To quote Shakespeare  (pretty lame, uh?): &#8220;Something is rotten in the state of Denmark&#8221;. I came up with different thoughts on what that is. The most obvious thought that sprung into my mind was : Would this have happened to you, if your name was, say.  Rebecca Simpson, instead of Alexa Gonzalez and you were a blond middle-class girl? Probably not, since there still is a lot of  racism under the surface, even if people aren&#8217;t aware of it. So if you were from &#8220;different heritage&#8221; (that&#8217;s a nicer way to say &#8221; a white middle-class brat&#8221;), you might have gotten away with a bit of detention.</p>
<p>The other thought I had was, that it has to do with the state of mind people are in, ever since 9/11: Everyone is only thinking the worst of anyone else. So scribbling on your desk is no longer a sign of childish horseplay, but an indicator of juvenile delinquency. That is an alarming development, a clear sign towards a world in which no one can be trusted, and everybody is an enemy. It&#8217;s a world I don&#8217;t want to live in, and I am certain, you wouldn&#8217;t either.</p>
<p>On the question, what you have learned from your exprience, you answered to the newspaper: &#8220;I definitely learned not to ever draw on a desk.&#8221; I hope you learned more than that., I hope you learned that your generation has to make it better in the future, and succeed were my generation so miserably  failed: To make this a world that is not overwhelmed by their fear of themselves or their own children, but people trust each other, and allow them to make mistakes sometimes.  Stand up for it!</p>
<p>kind regards,</p>
<p>Alex</p></blockquote>
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		<title>Audism is Alive</title>
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		<pubDate>Wed, 03 Feb 2010 22:00:17 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jali</dc:creator>
				<category><![CDATA[undefinierbares]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Initiative Nachrichtenaufklärung hat die Top 10 der von den Mainstream-Medien in 2009 vernachlässigten Nachrichten veröffentlicht. Auf Platz 8 findet sich ein Thema, dem in der Tat nicht viel Aufmerksamkeit zu Teil wurde: In einem großen Teil der Schulen für Gehörlose wird die Gebärdensprache nicht unterrichtet. Stattdessen versucht man den gehörlosen Schülern die Lautsprache beizubringen.
Nun [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die <a title="Initative Nachrichtenaufklärung" href="http://www.nachrichtenaufklaerung.de" target="_blank">Initiative Nachrichtenaufklärung</a> hat die Top 10 der von den Mainstream-Medien in 2009 <a title="Initative Nachrichtenaufklärung: Top-Themen 2009" href="http://www.nachrichtenaufklaerung.de/index.php?id=190" target="_blank">vernachlässigten Nachrichten</a> veröffentlicht. Auf <a title="Initative Nachrichtenaufklärung: Platz 8" href="http://www.nachrichtenaufklaerung.de/index.php?id=199" target="_blank">Platz 8</a> findet sich ein Thema, dem in der Tat nicht viel Aufmerksamkeit zu Teil wurde: In einem großen Teil der Schulen für Gehörlose wird die Gebärdensprache nicht unterrichtet. Stattdessen versucht man den gehörlosen Schülern die Lautsprache beizubringen.</p>
<p>Nun ist es unbestritten so, dass das beherrschen der Lautsprache für Menschen von Voteil ist, die sich in einer Welt zurrechtfinden müssen, die keine Gebärdensprache beherrscht. Nun schließt das eine, das andere aber auch nicht aus; auch Hörende lernen in der Schule in der Regel mindestens zwei verschiedene Sprachen.</p>
<p>Die Argumente gegen die Gebärdensprache sind dann auch andere: Gehörlose sollen sich nicht in der Bequemlichkeit der Gebärdensprache einrichten, da sie dadurch nicht motiviert würden, Sprechen zu lernen, und sich mit der Welt der Hörenden auseinander zu setzen. Außerdem würde das verwenden der Gebärdensprache die Kommunikation behindern, weil die Gebärdensprache nur eine &#8220;Hilfskonstruktion&#8221; sei, die die Lautsprache nicht ersetzen könne. Außerdem wird oft argumentiert, die Benutzung der Gebärdensprache stigmatisiere die Gebärdenden, weil sie sofort als Gehörlose identifiziert werden könnten.</p>
<p>Diese Auffassung wird gemeinhin als <a title="Wikipedia.de: Audismus" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Audismus" target="_blank">Audismus</a> bezeichnet; ihr liegt eine Vorstellung zugrunde, die dem Gehör eine besondere Wertschätzung zukommt, und dementsprechend Gehörlose oder Hörgeschädigte Menschen als bedauernswerte Behinderte sieht, die fremder Hilfe benötigen um Leben zu können.</p>
<p>Diese Vorstellung geht auf die aristotelische Vorstellung zurück, dass Lautsprache eine notwendige Voraussetzung des Denkens ist, was impliziert, dass nicht sprechende Menschen auch des Denkens nicht mächtig sind. Daraus wird dann gefolgert, dass die Gebärdensprache, bei der es sich nicht, wie bei der Braille-Schrift für Blinde, um ein künstliches Sprachsystem, sondern um eine natürliche Sprache handelt, keine vollwertige Sprache, sondern allenfalls ein Notbehelf ist.</p>
<p>Daraus resultieren einige systematische Diskriminierungen Gerhörloser im Alltag, beginnend mit der Tatsache, dass die Gebärdensprache erst seit 1992 in Deutschland als eigenständige Sprache anerkannt ist, bis hin zur Verweigerung des Gebärdenunterrichts in Schulen.</p>
<p>Tatsache ist jedoch, dass die Deutsche Gebärdensprache eine &#8220;vollwertige&#8221; Sprache ist, mit Grammatik, Semantik und Vokabeln. Man kann in ihr über das Wetter ebenso sprechen, wie über Teilchenphysik.  Gehörlose Menschen sind keineswegs isoliert, es gibt eine reiche Kultur innerhalb der Gehörlosen-Community, von <a title="Youtube.com: Träumerei" href="http://www.youtube.com/watch?v=KPe00xWuNIY" target="_blank">Dichtung</a> bis zu <a title="YouTube.com: 20 Gründe warum eine Salatgurke besser ist als ein Mann" href="http://www.youtube.com/watch?v=ypxg4WJhzr0&amp;feature=related" target="_blank">derbem Humor</a>. Es sind eher wir Hörenden, die sich auf diese Kultur nicht einlassen mögen. Und das vielgehörte Argument, dass Gebärden in der Öffentlichkeit würde die Betroffenen stigmatisieren ist ebenfalls vor allem ein Problem der Hörenden.</p>
<p>Für uns Hörende ist es ungleich einfacher, die Gebärdensprache zu erlernen, als es für einen Gehörlosen ist, die Lautsprache zu erlernen. Statt die Gebärdensprache zu unterbinden, sollten die Schulen den Kreis ihrer Schüler zu erweitern, und Hörende mit einzubeziehen, den Hörenden die Gebärdensprache beizubringen ist nicht nur eine Möglichkeit beide Gruppen zusammenzubringen, es kann auch eine Chance für Hörende sein, die Welt anders zu entdecken. Lautsprachentwicklung und Feinmotorik hängen eng zusammen. Jeder Logopäde übt mit Kindern Feinmotorik, um ihre Sprachfähigkeiten zu stimulieren. Dies legt nahe, dass die Gebärdensprache auch für den Spracherwerb von Hörenden von Nutzen sein kann; sie erfordert ein hohes Maß an feinmotorischen Fähigkeiten.</p>
<p>So könnte sich herausstellen, das die Audisten im Unrecht sind: Die Gebärdensprache blockiert den Erwerb von Lautsprache nicht, sie kann ihn sogar fördern.</p>
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		<title>United Breaks Guitars (Teil II)</title>
		<link>http://evildaystar.de/2010/01/united-breaks-guitars-teil-ii/</link>
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		<pubDate>Sun, 31 Jan 2010 09:17:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jali</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Ich hatte ja bereits im vergangenen Jahr über die witzige Aktion des kanadischen Sängers Dave Carroll geschrieben, der -nachdem bei einem Flug mit United Airlines seine Gitarre zu Bruch gegangen war, weil das Personal beim Verladen damit herumgeworfen hatte- statt zu klagen, lieber einen Song veröffentlicht hat, in dem er die Praxis der Airline beklagt, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich hatte ja bereits im vergangenen Jahr über die witzige <a title="Evildaystar.de: United Breaks Guitars" href="http://evildaystar.de/2009/07/united-breaks-guitars" target="_self">Aktion</a> des kanadischen Sängers <a title="Dave Carroll" href="http://www.davecarrollmusic.com" target="_blank">Dave Carroll</a> geschrieben, der -nachdem bei einem Flug mit United Airlines seine Gitarre zu Bruch gegangen war, weil das Personal beim Verladen damit herumgeworfen hatte- statt zu klagen, lieber einen Song veröffentlicht hat, in dem er die Praxis der Airline beklagt, Schadensersatzforderungen von Kunden einfach auszusitzen.Der Song hat ist bei YouTube über sieben Millionen mal angesehen worden, und zirkuliert in unzähligen Blogs.</p>
<p>Carroll hatte angekündigt drei Songs zu dem Thema zu schreiben, und nun ist der Sage zweiter Teil verfügbar. Im neuen, ebenfalls witzig gemachten Song, geht das darum, dass jene Ms. Irlweg, die schon im ersten Song als Sachbearbeiterin für Carrols Fall zusständig war, mit allen Mitteln versucht einen Ersatz für Carrolls Gitarre zu ermöglichen, und regelmäßig an den irrwitzigen Vorgaben ihrer eigenen Firma scheitert.</p>
<p>Auch zu diesem Song gibt es einen <a title="Davecarrollmusic.com: United Breaks Guitars: Song 2" href="http://www.davecarrollmusic.com/story/united-breaks-guitars-song-2" target="_blank">Blogeintrag</a> von Dave Carroll.</p>
<p><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="425" height="350" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/h-UoERHaSQg" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="425" height="350" src="http://www.youtube.com/v/h-UoERHaSQg"></embed></object></p>
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		<title>Bombenbauanleitungen im Internet</title>
		<link>http://evildaystar.de/2010/01/bombenbauanleitungen-im-internet/</link>
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		<pubDate>Thu, 14 Jan 2010 23:22:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator>huettn</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Solange noch keine Stoppschilder davor sind, hier eine Linksammlung mit Bombanbauanleitungen und Terror-Manuals:

Flugzeug sprengen für 20 Euro (Trotz Nacktscanner)
Flugzeug sprengen für 200 Euro (Trotz Nacktscanner)
Präsidenten sprengen 

]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Solange noch keine <a href="http://www.heise.de/newsticker/meldung/Bayerns-Innenminister-fordert-Internetfilter-fuer-Bombenbauanleitungen-129619.html" target="_blank">Stoppschilder davor sind</a>, hier eine Linksammlung mit Bombanbauanleitungen und Terror-Manuals:</p>
<ul>
<li><a href="http://www.scienceblogs.de/diaxs-rake/2010/01/wie-werner-gruber-einen-korperscanner-austrickst.php" target="_blank">Flugzeug sprengen für 20 Euro (Trotz Nacktscanner)</a></li>
<li><a href="http://www.spiegel.de/netzwelt/netzpolitik/0,1518,671980,00.html" target="_blank">Flugzeug sprengen für 200 Euro (Trotz Nacktscanner)</a></li>
<li><a href="http://www.heise.de/tp/r4/artikel/31/31767/1.html" target="_blank">Präsidenten sprengen </a></li>
</ul>
]]></content:encoded>
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		<title>Video eines Nacktscanners im Einsatz</title>
		<link>http://evildaystar.de/2010/01/video-eines-nacktscanners-im-einsatz/</link>
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		<pubDate>Tue, 05 Jan 2010 17:57:17 +0000</pubDate>
		<dc:creator>huettn</dc:creator>
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		<description><![CDATA[
Bürgerinnen und Bürger so wie sie CDU, FDP und SPD sehen wollen.
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			<content:encoded><![CDATA[<p><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="450" height="370" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="wmode" value="transparent" /><param name="src" value="http://www.liveleak.com/e/972_1262283908" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="450" height="370" src="http://www.liveleak.com/e/972_1262283908" wmode="transparent"></embed></object></p>
<p>Bürgerinnen und Bürger so wie sie CDU, FDP und SPD <a href="http://evildaystar.de/2010/01/nacktbilder-aus-nacktscanner-abschnorchel/" target="_self">sehen wollen</a>.</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Christoph Faulhaber: Mister Security</title>
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		<pubDate>Tue, 05 Jan 2010 17:44:17 +0000</pubDate>
		<dc:creator>huettn</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Kunst mit der Terror-Fahndung:

Website von Christoph Faulhaber: www.christophfaulhaber.de
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Kunst mit der Terror-Fahndung:</p>
<p><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="480" height="295" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/IVTQ1xL0hSM&amp;hl=de_DE&amp;fs=1&amp;" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="480" height="295" src="http://www.youtube.com/v/IVTQ1xL0hSM&amp;hl=de_DE&amp;fs=1&amp;" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"></embed></object></p>
<p>Website von Christoph Faulhaber: <a href="http://www.christophfaulhaber.de/" target="_blank">www.christophfaulhaber.de</a></p>
]]></content:encoded>
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		<title>So schnorchelt man Nacktbilder aus Nacktscannern ab</title>
		<link>http://evildaystar.de/2010/01/nacktbilder-aus-nacktscanner-abschnorchel/</link>
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		<pubDate>Tue, 05 Jan 2010 16:10:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>huettn</dc:creator>
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		<category><![CDATA[CDU]]></category>
		<category><![CDATA[FDP]]></category>
		<category><![CDATA[Nacktscanner]]></category>
		<category><![CDATA[SPD]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Fantasien von Thomas de Maizière, Sabine Leutheusser-Schnarrenberger und anderen Spannern Nacktbilder von Fluggästen zu erstellen sollen nun über die bereitwillig von der Presse mitgetragene Umbenennung von Nacktscanner in Körperscanner sowie einer Privacy-Funktion Realität werden: Ob sich irgendetwas gefährliches am Körper befindet sollen Computer autonom erkennen können und erst dann ein stilisiertes Bild für die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Fantasien von <span>Thomas de Maizière, </span><span>Sabine Leutheusser-Schnarrenberger und anderen Spannern </span><a href="http://evildaystar.de/2009/12/cdu-fdp-nacktscanner-produziert-kinderpornografie/" target="_blank">Nacktbilder von Fluggästen zu erstellen</a> sollen nun über die bereitwillig von der Presse mitgetragene Umbenennung von Nacktscanner in Körperscanner sowie einer Privacy-Funktion Realität werden: Ob sich irgendetwas gefährliches am Körper befindet sollen Computer autonom erkennen können und erst dann ein stilisiertes Bild für die Sicherheitsleute ausgeben. Träger und Trägerinnen von Intimpiercings können sich schon jetzt auf dumme Sprüche bei der Sicherheitskontrolle einstellen.</p>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-2851" title="nacktscanner_intimpiercing" src="http://evildaystar.de/wp-content/uploads/2009/12/nacktscanner_intimpiercing.png" alt="nacktscanner_intimpiercing" width="455" height="848" /></p>
<p>Das man mittels Bilderkennung keinen Zwei-Komponenten Sprengstoff erkennen kann ist klar: Die Spannerkästen haben selbst beim <a href="http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,669877,00.html" target="_blank">Detektieren von Waffen nur eine Erfolgsquote von 60%</a>. Aber immerhin kann man Nacktbilder von den um unsere Sicherheit besorgten Politiker und Politikerinnen  aus den Nacktscannern abschnorcheln:</p>
<ul>
<li>Das stilisierte Bild für die Sicherheitsleute ist nämlich nur eine Schein-Privacy-Funktion: Natürlich werden nach wie vor <a href="http://evildaystar.de/2010/01/video-eines-nacktscanners-im-einsatz/" target="_self">Nacktbilder mit allen Details</a> erstellt. Erst nachträglich werden diese für die Bilderkennung erstellten Nacktbilddaten zu den Grafiken mit den schemenhaften Umrissen eines Menschen umgewandelt.</li>
<li>Alle Daten, also auch die Nacktbilder-Rohdaten, sollen nach dem Schein-Sicherheitscheck umgehend gelöscht werden. Löschen bedeutet aber bei digitalen Datenträger, dass lediglich die Meta-Informationen (z.B. wo sich die Daten auf dem Speichermedium befinden) und nicht die Daten(blöcke) selber gelöscht werden. Angenommen es werden 300kb große Nacktbilder erstellt und das Speichermedium ist nur 2GB groß, dann befinden sich in jedem Spannerkasten immerhin noch knapp 7000 Nacktbilder.</li>
<li>Durch Social Hacking direkt am Flughafen oder später auf der Müllkippe sollte man an die Speichermedien der Nacktscanner herankommen. Die <a href="http://www.linux-magazin.de/Heft-Abo/Ausgaben/2008/06/Selbst-geschnitzt" target="_blank">Wiederherstellung der gelöschten Daten (Meta-Informationen)</a> ist kinderleicht. Ich bin gespannt auf die CDU-FDP-SPD-Peepshow *fg*</li>
</ul>
]]></content:encoded>
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		<item>
		<title>Alarm um den &#8220;Nacktscanner&#8221;</title>
		<link>http://evildaystar.de/2010/01/alarm-um-den-nackscanner/</link>
		<comments>http://evildaystar.de/2010/01/alarm-um-den-nackscanner/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 01 Jan 2010 22:50:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jali</dc:creator>
				<category><![CDATA[Datenschutz]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Bespitzelung]]></category>
		<category><![CDATA[Nacktscanner]]></category>
		<category><![CDATA[Sicherheit]]></category>

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		<description><![CDATA[Nach dem missglückten Anschlag auf ein Flugzeug stehen die sog. "Nacktscanner" mal wieder auf der politischen Tagesordnung. Doch worum handelt es sich bei dieser Technologie eigentlich? Ein Überblick]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Seit dem missglückten <a title="Die Zeit - Terrorverdacht: Anschlag auf US-Flugzeug vereitelt" href="http://www.zeit.de/politik/ausland/2009-12/anschlag-al-qaida-usa-flugzeug" target="_blank">Anschlag</a> vom 26.12. herrscht unter Politikern mal wieder helle Aufregung: Bundesinnenminister Thomas de Maizère fordert nun in der <a title="Süddeutsche.de - De Maizière zu Körperscannern" href="http://www.sueddeutsche.de/politik/584/498871/text/" target="_blank">Süddeutschen Zeitung</a> die Einführung sog. &#8220;Nacktscanner&#8221;, die sein Vorgänger Wolfgang Schäuble bereits abgelehnt hatte.</p>
<p>Der<a title="Pfui! CDU UND FDP wollen mit Nacktscanner Kinderpornografie produzieren!" href="http://evildaystar.de/2009/12/cdu-fdp-nacktscanner-produziert-kinderpornografie/" target="_blank"> Aufschrei unter  Bürgerrechtlern</a> ließ nicht lange auf sich warten. Viel ist da die Rede von der &#8220;Wahrung der Menschenwürde&#8221;. So sagt auch Minister De Maizère z.B. im Interview mit der Süddeutschen auf die Frage, ob er sich selbst von so einer Maschine &#8220;entkleiden&#8221; lassen würde:</p>
<blockquote><p>Wenn es ein entsprechendes Gerät gibt, das die Persönlichkeitsrechte wahrt, hab&#8217; ich damit kein Problem &#8211; aber wir sind noch nicht so weit.</p></blockquote>
<p>Im Folgenden erläutert er, wie solche Geräte konstruiert sein müssen, um diese Kriterien zu erfüllen. Allerdings lässt die Wortwahl durchblicken, dass er wenig davon versteht, wie die Geräte tatsächlich funktionieren:</p>
<blockquote><p>Diese Geräte arbeiten auf der Basis von Terahertz- oder Millimeterhertz-Wellen. Diese Wellen werden vom menschlichen Körper und am Körper getragenen Gegenständen wie von einem Spiegel reflektiert.</p></blockquote>
<p>Was &#8220;Millimeterhertz-Wellen&#8221; sind, ist mir dabei noch rätselhaft. Leider ist der Informationsstand auf allen Seiten so konfus, dass weder Befürworter noch Kritiker der Methode konkret zu wissen scheinen, wie das Ganze eigentlich funktioniert. Ich habe, mit Hilfe von <a title="brainweich.de" href="http://brainweich.de" target="_blank">Bella</a> (danke!), mal ein paar Fakten zusammengetragen.</p>
<p><strong>&#8220;Millimeterhertz-Strahlung&#8221;<br />
</strong>Die sog. <a title="Wikipedia.de: Terahertzstahlung" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Terahertzstrahlung" target="_blank">Terahertzstahlung</a> ist ein bestimmter Bereich des elektomagnetischen Spektrums. Mit Wellenlängen zwischen 1mm und 1µm liegen diese zwischen dem Bereich der <a title="Wikipedia.de: Mikrowellen" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Mikrowellen" target="_blank">Mikrowellen</a> und dem <a title="Wikipedia.de: Nahes Infrarot" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Nahes_Infrarot" target="_blank">nahen Infrarot</a>. Interessanterweise kommt die Terhertzstrahlung in den am meisten diskutierten Einsatzszenarien gar nicht zum Einsatz. Stattdessen verwendet man sog. <a title="Wikipedia.de: Millimeterwelle" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Millimeterwelle" target="_blank">Millimeterwellen</a>, also sehr kurzwellige Mikrowellenstrahlung mit Wellenlängen um Bereich zwischen 1 und 10 mm.</p>
<p>Einige Wellen im Millimeterbereich haben die Eigenschaft, bestimmte Stoffe durchdringen zu können. So sind z.B. Wolle oder auch Kunststoffe für bestimmte Wellenlängen durchsichtig, der menschliche Körper hingegen nicht.</p>
<p><strong>Aktiv vs. Passiv<br />
</strong>Der menschliche Körper strahlt jederzeit Wärme ab. Diese Wärme wird in Form von Infrarot- und Terahertzstrahlung an die Umgebung abgegeben. Ein Teil dieser Strahlung durchdringt die Kleidung und gelangt nach aussen. Passive Body-Scanner fertigen mit Hilfe dieser Strahlung ein <a title="Wikipedia.de: Thermographie" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Thermografie" target="_blank">Wärmebild</a> des Körpers an. Das Prinzip ist hierbei ähnlich wie bei einer klassischen Wärmebildkamera. Die Bildqualität ist dabei ähnlich wie bei üblichen Wärmebildern, also sehr Detailarm. Körperfremde Gegenstände erkennt man auf dem Bild vor allem durch die Temperaturunterschiede.</p>
<p>Aktive Scanner hingegen bestrahlen den untersuchten Körper mit Strahlung im mm-Bereich, und messen die Reflektion. Aus den zurückgeworfenen Wellen rekonstruiert der Scanner ein dreidimensionales Modell des Körpers.  Da die Kleidung für die Strahlung durchsichtig ist, sieht man auf dem Bild die Oberfläche des Körpers. Da Fremdgegenstände (z.B. eine unter der Kleidung getragende Waffe) die Strahlung mehr oder weniger streuen oder dämpfen, erscheinen sie auf dem Bild als Schatten. Bei dieser Methode sind deutlich anatomische Details zu erkennen, aber auch am Körper getragene Gegenstände, Prothesen oder Brustimplantate sichtbar werden. Diese Methode beschreibt den tatsächlichen &#8220;Nacktscanner&#8221;.</p>
<p><strong>Einsatz in Deutschland<br />
</strong>Die Bundespolizei führt laut <a title="bmi.bund.de: Information zur Verwendung von Body-Scannern bei der Luftsicherheitskontrolle" href="http://www.bmi.bund.de/cln_156/SharedDocs/Standardartikel/DE/Themen/Sicherheit/ohneMarginalspalte/Terrorismus/Body_Scanner.html?nn=303936" target="_blank">Aussagen des BMI </a>derzeit Labortests mit Scannern durch, wie sie auch in Amsterdam-Schipol derzeit getestet werden. Die Geräte in Amsterdam sind Geräte des Typs <a title="L3: Active Whole-body Imaging" href="http://www.dsxray.com/products/mmwave.htm" target="_blank">ProVision</a> des US-amerikanischen Herstellers L3-Communications, die auf der aktiven Technologie basieren.</p>
<p><strong>Probleme<br />
</strong>Der Einsatz der Geräte wirft einige Fragen auf, die technisch schwer zu beantworten sind: So fordert Bundesinnenminister de Maizière, dass auf dem Bild keine intimen Details, sondern nur Strichmännchen zu sehen sein sollen. Die Software müsste also so angepasst werden, dass anatomische Details unsichtbar würden, Waffen aber identifizierbar blieben. Die Software müsste also in der Lage sein, einen Sprengstoffbeutel von einem Anus praeter  zu unterscheiden. <a title="brainweich.de: Vollumfängliche Entblößung?" href="http://brainweich.de/?p=791 " target="_blank">Bella</a> hat einige politische Implikationen beleuchtet, und politische Forderungen aufgestellt, die sich aus der Debatte ergeben.</p>
<p>Viele der Probleme ließen sich umgehen, wenn man, wie Torsten May vom Institut für Photonische Technologien in Jena, <a title="Mit der THz-Technologie zu neuer Sicherheit" href="http://www.photonik.de/index.php?id=5&amp;artid=3221&amp;np=2" target="_blank">vorschlägt</a>; auf passive Technologien ausweicht. Ein einfaches Wärmebild zeigt keinerlei anatomische Details, und ist insofern sogar weniger invasiv als eine Leibesvisitaion.</p>
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		<title>26C3: Dunkin&#8217; Donuts DDoS</title>
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		<pubDate>Fri, 01 Jan 2010 21:52:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jali</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Und noch was vom 26C3: Es gab, wie im Vorjahr, wieder ein DDoS auf Dunkin&#8217; Donuts. Ich bin danach zu einem Talk gegangen, Berichte sagen aber, dass die Horde noch zwei weitere Läden leergekauft hat.

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			<content:encoded><![CDATA[<p>Und noch was vom 26C3: Es gab, wie im Vorjahr, wieder ein DDoS auf Dunkin&#8217; Donuts. Ich bin danach zu einem Talk gegangen, Berichte sagen aber, dass die Horde noch zwei weitere Läden leergekauft hat.</p>
<p><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="425" height="350" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/28KqY18iGGE" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="425" height="350" src="http://www.youtube.com/v/28KqY18iGGE"></embed></object></p>
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		<title>26C3 &#8211; Eindrücke von der Demo</title>
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		<pubDate>Thu, 31 Dec 2009 19:26:01 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jali</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Auf dem 26C3gab es, wie seit mehreren Jahren, mal wieder einen kleinen Protestmarsch gegen Überwachung. Ich habe ein paar Eindrücke versucht einzufangen. Viel ist es nicht geworden, weil es so bitter kalt war, das ich vor Kälte die Kamera nicht ruhig halten konnte. *brr*

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			<content:encoded><![CDATA[<p>Auf dem 26C3gab es, wie seit mehreren Jahren, mal wieder einen kleinen Protestmarsch gegen Überwachung. Ich habe ein paar Eindrücke versucht einzufangen. Viel ist es nicht geworden, weil es so bitter kalt war, das ich vor Kälte die Kamera nicht ruhig halten konnte. *brr*</p>
<p><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="425" height="350" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/FE-EiQvG9Qw" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="425" height="350" src="http://www.youtube.com/v/FE-EiQvG9Qw"></embed></object></p>
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