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	<title>evil daystar &#187; Journalismus</title>
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		<title>EU finanziert vertrauliche Studien über eine Art permanente Rasterfahnung im Internet</title>
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		<pubDate>Mon, 05 Oct 2009 14:08:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator>huettn</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Auf wikileaks.org wurde ein als &#8220;vertraulich&#8221; eingestuftes Paper der Universität York veröffentlicht, das die Entwicklung einer von der EU finanzierten intelligenten Rasterfahndung beschreibt, die Blogs, Chats, Nachrichtenseiten und Social-Networks durchschnorchelt, um automatisiert Akten über Personen,  Organisationen und deren Beziehungen anzulegen:
&#8220;The aim of work package 4 (WP4) is the development of key technologies that facilitate the [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Auf <a href="http://wikileaks.org/" target="_blank">wikileaks.org</a> wurde ein als &#8220;vertraulich&#8221; eingestuftes Paper der Universität York veröffentlicht, das die Entwicklung einer von der EU finanzierten intelligenten Rasterfahndung beschreibt, die Blogs, Chats, Nachrichtenseiten und Social-Networks durchschnorchelt, um automatisiert Akten über Personen,  Organisationen und deren Beziehungen anzulegen:</p>
<blockquote><p>&#8220;The aim of work package 4 (WP4) is the development of key technologies that facilitate the building of an intelligence gathering system by combining and extending the current-state-ofthe- art methods in Natural Language Processing (NLP). One of the goals of WP4 is to propose NLP and machine learning methods that learn relationships between people and organizations through websites and social networks. Key requirements for the development of such methods are: (1) the identification of entities, their relationships and the events in which they participate, and (2) the labelling of the entities, relationships and events in a corpus that will be used as a means both for developing the methods.&#8221;</p></blockquote>
<p>Nun heißt es nicht mehr die Regierung könnte uns alle an Hand unserer Datenspuren analysieren sondern sie finanziert dazu bereits Forschungsvorhaben.</p>
<p><strong>Download:</strong> <a href="http://wikileaks.org/wiki/EU_social_network_spy_system_brief%2C_INDECT_Work_Package_4%2C_2009" target="_blank">EU social network spy system brief, INDECT Work Package 4, 2009</a></p>
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		<title>Piraten &amp; Pressefreiheit</title>
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		<pubDate>Thu, 01 Oct 2009 12:27:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator>huettn</dc:creator>
				<category><![CDATA[Politik]]></category>
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		<description><![CDATA[
Die Piraten werden immer besser &#8230; jedenfalls bringen sie die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Jungle World zum Lachen:
&#8220;Die scharfe Kritik unserer Kommentatorin an der Piratenpartei und unsere kleine Satire bei Twitter gefiel einigen Seeräubern gar nicht. Böse wetzten sie die Säbel. Okay, vielleicht waren unsere »18 Gründe«, die Piratenpartei zu wählen, nicht alle witzig, gelacht [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignnone size-medium wp-image-2689" title="piraten-partei" src="http://evildaystar.de/wp-content/uploads/2009/09/piraten-partei-455x322.jpg" alt="piraten-partei" width="455" height="322" /></p>
<p>Die Piraten werden immer besser &#8230; jedenfalls bringen sie die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Jungle World <a href="http://jungle-world.com/artikel/2009/40/39497.html" target="_blank">zum Lachen</a>:</p>
<blockquote><p>&#8220;Die <a href="http://jungle-world.com/artikel/2009/39/39453.html" target="_blank">scharfe Kritik unserer Kommentatorin an der Piratenpartei</a> und unsere kleine Satire bei Twitter gefiel einigen Seeräubern gar nicht. Böse wetzten sie die Säbel. Okay, vielleicht waren unsere »18 Gründe«, die Piratenpartei zu wählen, nicht alle witzig, gelacht haben wir aber dennoch herzlich, und zwar über jene Piraten, die unsere Satire zum Rechtsdrall in ihrer Partei zunächst in verschwörungstheoretischer Manier für ein übles Machwerk der Grünen hielten, welche es nur darauf abgesehen hätten, die junge Konkurrenzpartei in die rechte Ecke zu stellen. Noch witziger ist allerdings, dass die <a href="http://alt-mulig.blogspot.com/2009/10/jetzt-wirds-albern.html" target="_blank">Piratenpartei uns mit rechtlichen Schritten droht</a>. Liebe Piraten: Auf dem »Piratenwiki« eurer Homepage stehen von eurem Bundestagskandidaten Bodo Thiessen Sätze wie: »Sowohl der Afghanistan- als auch der Irak-Krieg, beides sind Angriffskriege gegen unschuldige und wehrlose Völker – mindestens genauso verwerflich, wie der so genannte ›Überfall‹ auf Polen durch Deutschland 1938.« Und weil Ihr für die Freiheit im Internet seid, wollt Ihr solch ein Seemannsgarn, das revisionistischer kaum sein könnte, nicht zensieren, ja? Aber einer Zeitung drohen, weil sie eine euch nicht genehme Satire twittert? Also, liebe Piraten, da lachen ja die Fische.&#8221;</p></blockquote>
<p>Ach ja, und die <a href="http://www.mark.linkeblogs.de/2009/10/01/junge-freiheit-mahnt-blogger-ab/" target="_blank">&#8220;Junge Freiheit&#8221; mahnt offenbar Blogs ab</a>.</p>
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		<title>Verordnung zum Gesetz über Amateurblogs (Amateurbloggerverordnung &#8211; ABlV)</title>
		<link>http://evildaystar.de/2009/09/verordnung-zum-gesetz-uber-amateurblogs-amateurbloggerverordnung-abuv/</link>
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		<pubDate>Wed, 16 Sep 2009 01:11:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator>huettn</dc:creator>
				<category><![CDATA[Netz]]></category>
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		<category><![CDATA[Zensur]]></category>

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		<description><![CDATA[Vollzitat: &#8220;Amateurbloggerverordnung vom 27. Oktober 2009&#8243;
§ 1 Anwendungsbereich
Diese Verordnung regelt
1. die Zulassung zur Teilnahme an der Amateur-Blogosphäre,
2. das Verfahren der Zuteilung und Einzelheiten der Anwendung und Mitbenutzung von Identifikationsnummer,
3. die technischen und betrieblichen Rahmenbedingungen für die Durchführung der Amateur-Blogosphäre einschließlich der Nutzungsbedingungen für die Amateur-Blogosphäre ausgewiesenen Blog-Software (Anlage 1) und
4. die Gebühren und Auslagen für Maßnahmen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><!-- 		@page { margin: 2cm } 		P { margin-bottom: 0.21cm } -->Vollzitat: &#8220;Amateurbloggerverordnung vom 27. Oktober 2009&#8243;</p>
<h3>§ 1 Anwendungsbereich</h3>
<p>Diese Verordnung regelt</p>
<p style="padding-left: 30px;">1. die Zulassung zur Teilnahme an der Amateur-Blogosphäre,<br />
2. das Verfahren der Zuteilung und Einzelheiten der Anwendung und Mitbenutzung von Identifikationsnummer,<br />
3. die technischen und betrieblichen Rahmenbedingungen für die Durchführung der Amateur-Blogosphäre einschließlich der Nutzungsbedingungen für die Amateur-Blogosphäre ausgewiesenen Blog-Software (Anlage 1) und<br />
4. die Gebühren und Auslagen für Maßnahmen des Amateurbloggergesetzes (Anlage 2).</p>
<p><span id="more-2493"></span></p>
<h3>§ 1 Zulassung zur Teilnahme an der Amateur-Blogosphäre</h3>
<p>(1) Die Bundesnetzagentur für Elektrizität, Gas, Telekommunikation, Post und Eisenbahnen (Regulierungsbehörde) lässt auf Antrag eine natürliche Person zur Teilnahme an der Amateur-Blogosphäre unter gleichzeitiger Zuteilung einer personengebundenen Identifikationsnummer zu.</p>
<p>(2) Die Zulassung zur Teilnahme an der Amateur-Blogosphäre berechtigt den Amateur-Blogger zur Nutzung der in Anlage 1 ausgewiesenen Blog-Software unter Einhaltung der dafür festgelegten Nutzungsbestimmungen nach Maßgabe des in seiner Zulassung festgelegten Berechtigungsumfangs.</p>
<p>(3) Mit dem Antrag auf Zulassung zur Teilnahme an der Amateur-Blogosphäre hat der Amateur-Blogger der Regulierungsbehörde mitzuteilen, bei welchem Hoster er sein ortsfestes Amateurblog betreiben wird.</p>
<p>(4) Der Inhaber einer Zulassung nach Absatz 1 hat jede Änderung des Namens oder der Anschrift unverzüglich sowie die Neuerrichtung eines ortsfesten Amateurblogs oder eine dauerhafte Änderung der IP-Adresse seines ortsfesten Amateurblogs vor Inbetriebnahme in schriftlicher oder elektronischer Form der Regulierungsbehörde anzuzeigen.</p>
<p>(5) Für den Empfang von Blogposts ist eine Zulassung zur Teilnahme an der Amateur-Blogosphäre nicht erforderlich.</p>
<h3>§ 2 Identifikationsnummer-Zuteilung</h3>
<p>(1) Ein personengebundene Identifikationsnummer wird einem Amateur-Blogger von der Regulierungsbehörde auf der Grundlage des § 1 Abs. 1 des Amateurbloggergesetzes zugeteilt. Es besteht kein Anspruch auf Zuteilung einer bestimmten Identifikationsnummer. Eine personengebundene Identifikationsnummer, auf die verzichtet wurde, wird einem anderen Amateur-Blogger frühestens nach einem Jahr neu zugeteilt.</p>
<p>(2) Die Regulierungsbehörde teilt dem Amateur-Blogger neben der personengebundenen Identifikationsnummer gemäß Absatz 1 auf Antrag weitere Identifikationsnummern für automatisch arbeitende News-Aggregatoren oder für Gemeinschaftsblogs zu. Identifikationsnummerzuteilungen dürfen befristet werden.</p>
<p>(3) Die Regulierungsbehörde erstellt und veröffentlicht in ihrem Amtsblatt ein Identifikationsnummer-Verzeichnis für die Amateur-Blogosphäre in Deutschland. Das Identifikationsnummer-Verzeichnis enthält die angewendeten Identifikationsnummern einschließlich der Zuordnung zu den Themen-Klassen und Verwendungszwecken.</p>
<h3>§ 3 Identifikationsnummer-Anwendung</h3>
<p>(1) Identifikationsnummern dienen der Identifikation. Die für den jeweiligen Verwendungszweck zugeteilten Identifikationsnummern sind bei Beginn und Beendigung jeder Datenfernübertragung sowie mindestens alle zehn Minuten während der Datenfernübertragung zu übermitteln. Weitere Einzelheiten zur Identifikationsnummer-Anwendung können einschließlich der Ausnahmeregelung von der Regulierungsbehörde festgelegt und in ihrem Amtsblatt veröffentlicht werden.</p>
<p>(2) Den Identifikationsnummern können international gebräuchliche Zusätze beigefügt werden. Diese dürfen die zugeteilte Identifikationsnummer nicht verfälschen.</p>
<h3>§ 4 Automatisch arbeitende News-Aggregatoren</h3>
<p>(1) Der Betrieb eines automatisch arbeitenden News-Aggregators bedarf einer gesonderten Identifikationsnummer-Zuteilung nach § 3 Abs. 2 des Amateurbloggergesetzes. Ein News-Aggregator darf nur an der in der Identifikationsnummer-Zuteilung aufgeführten IP-Adresse unter den dort festgelegten Rahmenbedingungen betrieben werden.</p>
<p>(2) Der Identifikationsnummer-Zuteilung geht eine inhaltsbezogene Verträglichkeitsuntersuchung für das jeweils zur Nutzung beabsichtigte Themenfeld voraus. Das Identifikationsnummer kann nur zugeteilt werden, wenn entsprechende Themenfelder nicht von Zeitungsverlagen beansprucht sind.</p>
<p>(3) Mit der Identifikationsnummer-Zuteilung wird der Berechtigungsumfang für den Betrieb des automatisch arbeitenden News-Aggregators festgelegt. Sie kann mit weiteren Auflagen versehen werden, die einen störungsfreien Wettbewerb der Zeitungsverlage gewährleisten sollen. Einzelheiten werden von der Regulierungsbehörde nach Anhörung der betroffenen Kreise festgelegt und in ihrem Amtsblatt veröffentlicht.</p>
<p>(4) Die Zuteilung für News-Aggregatoren nach Absatz 1 kann widerrufen werden, wenn</p>
<p style="padding-left: 30px;">1. der Inhaber der Identifikationsnummer innerhalb eines Jahres nach der Zuteilung den bestimmungsgemäßen Betrieb des automatisch arbeitenden News-Aggregators nicht aufgenommen hat oder eine Betriebsunterbrechung von mehr als einem Jahr vorliegt,<br />
2. die Voraussetzung des Absatzes 2 Satz 2 nicht mehr gegeben ist oder<br />
3. der Inhaber des Identifikationsnummer seine Verpflichtungen nach Absatz 1 Satz 2 oder eine Auflage nach Absatz 3 Satz 2 nicht erfüllt.</p>
<h3>§ 5 Gemeinschaftsblogs</h3>
<p>(1) Die Identifikationsnummer für das Betreiben eines Amateurblogs als Gemeinschaftsblog gemäß § 3 Abs. 2 des Amateurbloggergesetzes wird einem zur Teilnahme an der Amateur-Blogosphäre zugelassenen Amateur-Blogger zugeteilt, wenn er vom Leiter einer Gruppe von Amateur-Bloggern der Regulierungsbehörde in schriftlicher oder elektronischer Form als Verantwortlicher für den Gemeinschaftsblog benannt worden ist. Mit der Zuteilung wird der Berechtigungsumfang für den Betrieb des Gemeinschaftsblogs festgelegt.</p>
<p>(2) Die Zuteilung kann widerrufen werden, wenn die Benennung des Amateur-Bloggers durch den Leiter der Gruppe von Amateur-Bloggern in schriftlicher oder elektronischer Form zurückgezogen wird oder die Gruppe sich aufgelöst hat.</p>
<p>(3) Amateur-Blogger mit Zulassung zur Teilnahme an der Amateur-Blogosphäre, die den Gemeinschaftsblog mitbenutzen, haben dabei die Identifikationsnummer des Gemeinschaftsblogs zu verwenden.</p>
<h3>§ 6 Technische und betriebliche Rahmenbedingungen für Amateurblogs</h3>
<p>(1) Das Amateurblog ist nach den allgemein anerkannten Regeln der Technik einzurichten und zu unterhalten.</p>
<p>(2) Für die Nutzung der Blog-Software des Amateur-Blogs gelten die in Anlage 1 zu dieser Verordnung festgelegten technischen und betrieblichen Rahmenbedingungen. Die Regulierungsbehörde kann auf Antrag für besondere experimentelle und technisch-wissenschaftliche Studien Ausnahmen befristet gestatten. Dies kann unter zusätzlichen Auflagen erfolgen und von der Zuteilung eines weiteren Identifikationsnummer abhängig gemacht werden.</p>
<p>(3) Ein Amateurblog darf mit Telekommunikationsnetzen verbunden werden. Dabei sind die telekommunikationsrechtlichen Bestimmungen zu beachten.</p>
<p>(4) Unerwünschte Posts sind auf das geringst mögliche Maß zu beschränken. Erforderliche Richtlinien werden nach Anhörung der betroffenen Kreise im Amtsblatt der Regulierungsbehörde veröffentlicht.</p>
<p>(5) Posts sind in offener Sprache abzuwickeln. Alle in RFC 1766 vorkommenden Sprachen gelten als offene Sprachen.</p>
<p>(6) Amateurblogs dürfen nicht zur Verschleierung des Inhalts verschlüsselt werden.</p>
<p>(7) Der Amateur-Blogger hat geeignete Maßnahmen zu treffen, um eine missbräuchliche Benutzung seines Amateurblogs auszuschließen.</p>
<h3>§ 7 Gebühren und Auslagen</h3>
<p>Für Amtshandlungen nach dem Amateurbloggergesetz und dieser Verordnung werden Gebühren nach Anlage 2 dieser Verordnung und Auslagen nach § 10 des Verwaltungskostengesetzes erhoben.</p>
<h3>§ 8 Inkrafttreten, Außerkrafttreten</h3>
<p>(1) Diese Verordnung tritt am Tage nach der Verkündung in Kraft.</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Fred Pleitgen on CNN in the Digital Age</title>
		<link>http://evildaystar.de/2009/09/fred-pleitgen-on-cnn-in-the-digital-age/</link>
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		<pubDate>Mon, 14 Sep 2009 13:15:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>huettn</dc:creator>
				<category><![CDATA[Netz]]></category>
		<category><![CDATA[Blogs]]></category>
		<category><![CDATA[Journalismus]]></category>
		<category><![CDATA[Kulturkampf]]></category>
		<category><![CDATA[Medien]]></category>

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		<description><![CDATA[
How does CNN react to the digital challenges of twitter and other citizen media? (via schaltzentrale)

]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><object type="application/x-shockwave-flash" data="http://www.youtube.com/v/xHe-QbUCEhA&#038;hl=de&#038;fs=1&#038;" width="455" height="280"><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/xHe-QbUCEhA&#038;hl=de&#038;fs=1&#038;" /></object></p>
<p><span>How does CNN react to the digital challenges of twitter and other citizen media? (via <a href="http://blogs.sueddeutsche.de/schaltzentrale/2009/09/14/lesenswertes-2/" target="_blank">schaltzentrale</a>)<br />
</span></p>
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		<item>
		<title>Internetuser haben nichts zu sagen</title>
		<link>http://evildaystar.de/2009/06/internetuser-haben-nichts-zu-sagen/</link>
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		<pubDate>Wed, 03 Jun 2009 11:42:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jali</dc:creator>
				<category><![CDATA[Netz]]></category>
		<category><![CDATA[undefinierbares]]></category>
		<category><![CDATA[Journalismus]]></category>
		<category><![CDATA[Kommentar]]></category>
		<category><![CDATA[Kulturkampf]]></category>
		<category><![CDATA[Zeit.de]]></category>

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		<description><![CDATA["Schluß mit dem Geschnatter", fordert Jens Uehlecke in seinem Kommentar. Twitter ist für ihn die "Klowand des Internet", an der jeder sein Sprüchlein hinterlässt. Das andere User diese dann lesen können]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Jedenfalls nichts relevantes. Zumindest nicht, wenn es nach der <a title="Zeit.de" href="http://www.zeit.de/index" target="_blank">Zeit</a> geht. Stellte Heinich Wefing in seinem Beitrag <a title="Das Recht gilt auch im Internet" href="http://www.zeit.de/2009/23/Internet-Grenze" target="_blank">&#8220;Wider die Ideologen des Internet&#8221;</a> das Netz noch als einen anarchistischen Raum da, in dem Recht und Gesetz keine Geltung hätten, und seine Nutzer als eine Art digitale Outlaws, die als moderne Desperados durch die Digitale Welt ziehen, und mit einem Grinsen im Gesicht ein Verbrechen nach dem anderen begehen, sind es heute die Twitter-User. &#8220;<a title="Schluss mit dem Geschnatter" href="http://www.zeit.de/zeit-wissen/2009/04/Kiosk-Schluss-Mit" target="_blank">Schluß mit dem Geschnatter</a>&#8220;, fordert Jens Uehlecke in seinem Kommentar. Twitter ist für ihn die &#8220;Klowand des Internet&#8221;, an der jeder sein Sprüchlein hinterlässt. Das andere User diese dann lesen können</p>
<blockquote><p>ist dann so, als würde man sich auf dem Büroklo immer wieder in die gleiche Kabine setzen, um nachzuschauen, ob neue Kommentare an der Wand stehen.</p></blockquote>
<p>Es ist nun wahr, daß auf Twitter viel Belangloses getweetet wird, ein Tweet &#8220;geh&#8217; jetzt kacken&#8221;, wird wohl nicht einmal die Freunde des Tweeters ernsthaft interessieren. Andererseits ist Twitter ein sehr junges Medium, in dem die Anwender noch am ertasten sind, was man damit eigentlich alles machen kann. Ähnlich wie in den 90ern, als jeder zweite User eine &#8220;Hallo, ich bin auch im Internet&#8221; Seite hatte, muß sich das neue Medium erst finden.</p>
<p>Daß Twitter zur Kommunikation von Netzwerken gut geeignet ist, erkennt man, wenn man mal nach #zensursula sucht; ein Teil der Anti-Zensurbewegung koordiniert so recht effektiv seine Aktionen. Andere politische Gruppen verfahren ebenso. <a title="Amnesty Twitter" href="http://twitter.com/amnesty" target="_blank">Amnesty International</a> mobilisiert so seine Anhänger für wichtige<a title="Urgent Actions" href="http://www.amnesty.de/urgent-actions-0" target="_blank"> Urgent Actions</a>, und erreicht viel mehr Leute, als über die Webseite allein.</p>
<p>Uehlecke tut Twitter und seinen Nutzern also unrecht, wenn er den Dienst unter dem Nievaeu von Nachmittagstalkshows ansiedelt, und die Nutzer als diejenigen characteriesiert, die selbst für Britt und Bärbel Schäfer noch zu blöd sind:</p>
<blockquote><p>An der konzertierten Banalität erkennt man schnell, dass einen gewaltigen Vogel haben muss, wer da noch mitsingt. Warum das Ganze trotzdem so populär ist, ist schnell erklärt: Erstens haben Menschen einen nahezu unerschöpflichen Geltungsdrang. Und zweitens gibt es wie für Klowände keine Qualitätskontrolle, keine Mindeststandards. Jeder darf sich äußern, wann und so oft er will. Selbst jene, die nicht einmal mehr von all den Bärbels und Britts in Trash-Talkshows eingeladen würden.</p></blockquote>
<p>Hier ist stellt sich die Frage, ob es nicht vielleicht Uehlecke ist, der etwas nicht verstanden hat, wenn er eine &#8220;Qualitätskontrolle&#8221; für Twitter fordert: Das Internet funktioniert anders, als althergebrachte Medien, etwas das Uehlecke scheinbar nicht verstanden hat. Eine Zeitung hat vergleichsweise hohe Kosten, und begrenzten Platz. Deshalb bemisst sich ihre Qualität daran, wie gut sie die für ihr Publikum interessanten Nachrichten aus dem unendlichen Strom von Nachrichten herausfinden kann, und wie gut sie diese Information aufbereitet. Im Netz ist das anders: Durch seinen partizipativen Charakter kann jeder Nutzer alles veröffentlichen was er selber für wichtig hält. Da Speicherplatz billig ist, und nahezu unbegrenzt zur Verfügung steht, kann sich das Internet erlauben, alle Nachrichten gleich zu behandeln, das ist im weitesten Sinne <a title="Netzneutralität" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Netzneutralit%C3%A4t" target="_blank">Netzneutralität</a>. Dienste wie Twitter überlassen es dem Nutzer das Wichtige vom Unwichtigen zu trennen.  Die Qualität eines Dienstes bemisst sich im Internet daher vor allem daran, wie gut der Nutzer die ihn interessierenden Inhalte findet, und nicht so sehr daran, wie hoch der Prozentsatz der journalistisch hochwertigen Beiträge ist.</p>
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